FLÜCHTLINGSCAMP

Abschied von neun Kindern – ein Gruß aus Moria

Dieses Gedicht eines syrischen Flüchtlings aus dem Lager Moria auf Lesbos in Griechenland soll neun Kindern, die aus der Hölle des Camps nach Luxemburg ausreisen dürfen, begleiten, und gleichzeitig den im Lager Verbleibenden Kraft spenden.

Abschied von neun Kindern - ein Gruß aus Moria

Neun Kinder, der Hölle entflohen,
Neun Kinder, deren Leben gerettet wurden,
Neun Kinder, die in die Zukunft blicken.

In der Tat – 9 ist eine kleine Zahl,
umso größer die Bedeutung, dass überhaupt jemand aus dieser Hölle entkam,
um den Weg in ein besseres Leben zu sehen.Wir sagen diesen Kindern:
Wir hoffen, es geht euch gut.
Wir hoffen, ihr lebt in Frieden

Meine Brüder: Wir bitten euch – benehmt euch.
Helft einander, so dass es allen gut geht.
Ihr habt die Schmerzen der über 23.000 Menschen in Moria geteilt.

Sprecht über das Leid dieser Menschen.
Sprecht über die alten Menschen, die von der Seuche bedroht.
Sprecht über den Mangel an Medizinern, den Mangel an Wasser, den Mangel an Sauberkeit.

Erzählt ihnen, wie es war, hier zu leben.
Erzählt ihnen von Moria – der Hölle Europas.
Und versucht so, uns, die zurückbleiben mussten, zu helfen.

Gebt acht und seid gut. Beachtet die Regeln.
Grüßt die Einwohner Luxemburgs von den Einwohnern Morias.
Seid freundlich und helft Menschen in Not.

Dank an Luxemburg, dass sie diese Kinder aufnehmen.
Wir hoffen, dass die Welt aufwachen wird und Initiative ergreift,
denjenigen zu helfen, die zurückgelassen wurden.

Habt Dank.

Traurige Grüße aus Moria Traurige Grüße aus Moria

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