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Bielefeld

AfD-Terror gegen antifaschistische Apotheker

Die Bielefelder Apothekerin Elisabeth Kutter hatte sich der Initiative „Wirtschaft widerspricht – Werte vor Umsatz“ angeschlossen und in einem Video öffentlich erklärt, dass AfD-Mitglieder und -Wähler als Kunden ihrer Apotheke „Panda“ an der Radrennbahn nicht erwünscht seien. Selbstverständlich versorgt sie alle hilfebedürftigen Kunden.

AfD-Terror gegen antifaschistische Apotheker

Daraufhin entwickelte die AfD eine Hetz- und Einschüchterungskampagne gegen sie und die Belegschaft. Sie selbst machte diese öffentlich: „Die AfD-ler bedrohen mich, wollen ‚meine Hütte‘ brennen sehen und mich am Galgen, … der Apo-Server ist durch Hunderte Emails überlastet, Telefonleitung durch pausenlose Droh-Anrufe blockiert, Menschen mit AfD-T-Shirt und Handycamera stehen vor meinen Mitarbeitern, … der Staatsschutz & Polizei ist eingeschaltet..“ Und sie bat um Unterstützung für sich und ihre Kolleginnen und Kollegen.


Die ließ nicht lange auf sich warten. Als wir am Samstagmorgen, 17. Oktober, vor der Apotheke ankamen, hatten sich schon etwa 15 Antifaschisten dort zu ihrem Schutz versammelt. Wir überreichten den Apothekerinnen und Apothekern einen großen Blumenstrauß und eine Solidaritätskarte mit den Worten: „Danke für eure klare Haltung. Die stärkt unsere Immunabwehr gegen den Faschismus.“ Sie freuten sich riesig über die breite Solidarität, die es auch schon am Vortag gab.


Inzwischen eskaliert die AfD ihren Terror weiter. Für Donnerstag, 22.Oktober, 16 Uhr haben der besonders üble Hetzer Stephan Brandner und sein Kumpan Maximilian Kneller einen „Infostand“ direkt vor der Apotheke angemeldet. Es sollte für Antifaschisten eine Selbstverständlichkeit sein, die Apotheker zu schützen und dem faschistischen Terror gemeinsam entgegenzutreten.

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