Streets of Minneapolis

In den Straßen von Minneapolis

Bruce Springsteen, Jan 26

Deutsch: Pit Bäuml, Feb 26


In die Straßen von Minneapolis (D-Dur)

            bei Kälte und im Schnee (G-Dur D-Dur)

kam mit ICE und Feuer König (G-Dur D-Dur)

              Trumps Privatarmee (D-Dur A-Dur)

in Waffen und in Kampfmontur – (D-Dur)

             nun hörn wir ihr Geschwätz: (G-Dur D-Dur)

sie würden schützen unser Recht (G-Dur D-Dur)

             und stärken das Gesetz. (D-Dur A-Dur D-Dur)


Nein, für Gerechtigkeit stehn Bürger:

             man hört die Stimmen laut

von vielen auf den Straßen schon

              bevor der Morgen graut.

Doch ICE brachte statt Freundlichkeit

             nur Fußstapfen voll Blut:

tot waren in verschneiten Straßen

             Alex Pretti und Renee Good.


Ref.

Minneapolis I hear your voice. (G-Dur)

             Wir halten fest die Hand (G-Dur D-Dur)

des Fremden mitten unter uns – (G-Dur)

             es ist unser Land! (G-Dur D-Dur)

Sie morden im Winter 26, (G-Dur)

             doch keiner hier vergisst (G-Dur D-Dur)

die Namen derer, die es traf (D-Dur)

             in the streets of Minneapolis. (D-Dur A-Dur D-Dur)


Trumps Bundes-Schläger schlugen Alex

             Pretti ins Gesicht,

dann Schüsse, und dann lag er da

             im Schnee, regte sich nicht.

Sie sagten, dass es Notwehr war,

             doch wir haben selbst gesehn:

sie haun unsre Knochen und Ministerlügen

             die Wahrheit dann verdrehn.

Ref….

Ist deine Haut schwarz oder braun,

              bist du gleich im Visier:

sie schieben ab – wir sind dagegen,

              darum sind wir hier

und alle singen „ICE out now!“

              Ihr zertrampelt unser Recht!

So steht die Stadt mit Herz und Seele

              für das Menschenrecht.

Ref….

(Schluss) ICE out now!

ICE out now!

ICE out now!

Närrischer Stammtisch

Auf unserem närrischen Stammtisch am 13.2.2026 im Waldheim Zollberg ging es recht lustig zu. Fast alle waren verkleidet und das witzigste Kostüm wurde prämiert. Auf eine Jubilarin wurde angestoßen und es gab witzige Büttenreden und Gedichte. Hier eine kleine Kostprobe:

Liebe Leute – ich sag’s Euch heute

leider gibt’s kaum Grund zur Freude

Millionen fehlen in den Kassen

jetzt heißt es sparen und und nicht prassen –

denkt sich hier so mancher Schwabe

ich geb nicht aus – was ich nicht habe!

Auch in Esslingen gibt’s Gejammer

Haushaltssperre – s’ist der Hammer!

Ebbe herrscht im Portemonnaie

der 5. Bürgermeister ist passé!

auf 200 Stellen sollen wir künftig verzichten

die übrig bleiben sollen’s richten.

Streit gibt es auch um den Standort der Bücherei

Manchen ist es schon einerlei.

Doch alle sollten stets bedenken –

Herr Kögel will uns da nix schenken.

Die Bürger entscheiden alsbald selber

wofür die städtischen Gelder

ausgegeben werden sollen

und hoffen diesmal auf Kontrollen

die verhindern – wie einst zwei neunzehn geschehen

dass Mehrheitswillen von Bürger*innen im Winde verwehen.

Vielfältige Aktivitäten gegen Rechts

 Vor zwei Jahren demonstrierten fast 8000 Menschen gegen die Remigrationspläne der AfD. Das Thema ist aktueller denn je! Bildautor: Agentur Blumberg

Letzten Samstag in der Esslinger Innenstadt: Neben den Ständen der Parteien zur Landtagswahl, gleich drei verschiedene Initiativen von Esslinger Bürgern, gegen Rechtsentwicklung, gegen faschistische Gefahr, gegen die AfD.

Da ist die Initiative „Wählen Ja.  Afdee Nö“. „Es geht nicht gegen die da oben, es geht gegen dich!“ Steht auf einem Plakat. Oder: „Ich wollte mir den Verbrenner und mein Schnitzel nicht verbieten lassen.  Jetzt ist Extremwetter der Normalzustand.“ Oder: „Ich wollte nur mal jemanden, der auf den Tisch haut. Jetzt zahlen die Reichen viel weniger Steuern und ich immer noch zu viel.“

Da ist !Aufstehen! – Die Esslinger Initiative für Demokratie mit kreativen Aktionen in der Nähe der AfD Stände. Die Demonstranten bekommen zahlreiche positive Rückmeldungen: Daumen hoch, Gut, dass ihr da seid.

Und da sind die Omas gegen Rechts. Hier heißt es: „Wir setzen uns ein für die Rechte aller vor Krieg und Not geflüchteten Menschen.“  Dazu postete kürzlich ein FÜR-Mitglied: „Ich danke dem ägyptischen Arzt, der heute meinen Mann im Esslinger Krankenhaus operiert hat. Wo wären wir ohne all die Migranten!“

Was die AfD unter „Remigration“ versteht kann man heute live in den USA beobachten: Gnadenlose Jagd auf unbescholtene, schwer arbeitende Menschen, Verschleppung in KZ-ähnliche Gefängnisse, Verhaftung von Kindern, Mord an Menschen die sich schützend vor die Migranten stellen.  

Alice Weidel sagte schon im letzten Jahr, die AfD habe „schon immer das gefordert, was Trump heute umsetzt“. Und das ist faschistischer Terror gegen das eigene Volk! AfD-Verbot Jetzt! Wehret den Anfängen!

Strecken, Schieben, Streichen

 FÜR-Gemeinderat Michael Zöllner zum geplanten Streichkonzert

Das könnte der neue Slogan zum Stadtjubiläum werden. Früher sprach Herr Klopfervon der liebenswerten und familienfreundlichen Stadt. Nun fehlt das Geld, auch für seine Visionen. Ein Kulturquartier sei in den 30er Jahren denkbar, also dann, wenn er nicht mehr am Start ist. Sein Traum der 100 000 Einwohner ist auch vorbei.1000 Einwohner haben wir 2025 schon verloren und damit gingen auch 1 Mio. für die Stadtkasse flöten.

Zur Förderung der Familienfreundlichkeit schlägt er vor, Kitas auf den Prüfstand zu stellen, kleinere zu schließen, die Betreuung zu verschlechtern – kurz und knapp, zu höheren Gebühren ist es nicht mehr weit. Bei der Gemeinderatssitzung am 28.1.26 haben die meisten Akteure im Gemeinderat schon Bereitschaft signalisiert zur Schröpfung der Einwohnerschaft. Unter anderem soll überlegt werden, wie Esslingen unternehmerfreundlicher werden soll. Manche Verwirrte dachten tatsächlich, man könnte ja mal die Gewerbesteuer anheben, so geschehen in Stuttgart. Schließlich wurden die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen bereits drastisch erhöht! Allein dadurch sinkt die Gewerbesteuer.

Folgt man aber Herrn Merz und dem CDU Wirtschaftsrat, wird es kompliziert: Zur Wahrung des Wohlstands muss mehr gearbeitet werden, das Renteneintrittsalter muss hoch, die Unternehmenssteuern werden bei 25% gedeckelt, zahnärztliche Versorgung gibt es dann nicht mehr als Kassenleistung und soll privat abgesichert werden und viele Delikatessen mehr. So wird sich das Heer der Zahnlosen zur Wohlstandsmehrung aufmachen, die Kleinkinder zu Hause eingeschlossen, mangels Betreuungsangeboten. FÜR möchte da so nicht wirklich mitmachen.

Kommt zum närrischen FÜR-Stammtisch am Freitag, den 13.2.26 um 18 Uhr in der Gaststätte Waldheim/Zollberg.