
…der Arbeiterbewegung gegen Arbeitsplatzabbau, für Ausbildungsplätze, für bessere Entlohnung, kürzere Arbeitszeiten, soziale Absicherung, gegen steigende Lebenshaltungskosten, gegen Krieg und Aufrüstung, für eine gesunde Umwelt. Und es geht auch um Bedingungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben. Deshalb braucht es gute und verlässliche Kinderbetreuung. Es geht um bezahlbaren Wohnraum. Kurzum auch um die gesamten Lebensbedingungen in der Kommune, gegen die aktuell geplanten Kürzungen im kommunalen und sozialen Bereich.
Und in dieser Situation machte die Union den Vorschlag, den 1.Mai als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen!!! Dabei ist der 1. Mai in seiner ursprünglichen Bedeutung wieder brandaktuell. Allein in unserer Region werden massiv Stellen abgebaut:
– bei Bosch WN, L-E, Feuerbach und Schwieberdingen zusammen 5310 Stellen
– bei Mercedes läuft ein riesiges Abfindungsprogramm mit dem Plan, die Stellen massiv zu reduzieren. In unserer Region über 5000.
– die Stadtverwaltung Esslingen streicht im Zuge von Sparmaßnahmen ca. 200 Stellen
– bei Baluff sind es 277 Arbeitsplätze die wegfallen usw.
Die meisten Arbeitsplätze werden ins Ausland verlagert, wo der Maximalprofit noch weiter gesteigert werden kann. Und es ist schwierig geworden, woanders unterzukommen. Die Arbeitslosigkeit steigt. Dagegen gilt es, sich zusammenzuschließen, den gemeinsamen Kampf zu organisieren und sich zu solidarisieren.
Die Gewerkschaften laden auch dieses Jahr zur 1. Mai Kundgebung ein, um Kraft und Mut zu gewinnen für die kommenden Auseinandersetzungen. Wir von FÜR sind mit einem Stand dabei. Kommt zur 1. Mai Kundgebung des DGB um 11 Uhr diesmal auf den Hafenmarkt.




