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Berkheim

Berkheim – Vom Bauerndorf zum südlichen Tor Esslingens

Am südlichen Rand Esslingens liegt Berkheim, einer der einwohnerreichsten Stadtteile mit rund 8.000 Bewohnern. Der Stadtteil verbindet ländliche Tradition mit modernem Gewerbe und ist heute auch Standort weltweit tätiger Unternehmen.

Frühe Besiedelung

Erste Besiedlungsspuren lassen sich auf das 3. Jahrhundert v. Chr. datieren. Aus der Römerzeit stammen Überreste eines Gutshofes (villa rustica). Gegen Ende des 7. Jahrhunderts entstand eine kleine Holzkirche. 1142 vermachte Graf Berthold von Hohenberg-Lindenfels den Ort dem Kloster Denkendorf, das Berkheim über Jahrhunderte prägte.

Württembergische Zeit und Industrialisierung

Nach der Reformation gehörte Berkheim zum württembergischen Klosteramt Denkendorf und ab 1806 zum Oberamt Köngen, das 1808 im Oberamt Esslingen aufging. Im Zuge der Industrialisierung wandelte sich das Bauern- und Weberdorf nach und nach zu einer ländlich geprägten Arbeiterwohngemeinde. Am 1. Februar 1974 wurde Berkheim als letzter Stadtteil nach Esslingen eingemeindet.

Berkheim heute

Heute ist Berkheim ein lebendiger Stadtteil mit guter Infrastruktur, Schulen, Kindergärten und einem aktiven Vereinsleben. Die großen Gewerbeflächen bieten zahlreiche Arbeitsplätze direkt vor Ort. Die evangelische Kirche mit ihren mittelalterlichen Wurzeln bildet weiterhin das bauliche Zentrum des Ortes.


Wo drückt der Schuh in Berkheim?

Du lebst in Berkheim und möchtest etwas bewegen? Teile uns mit, was in deinem Stadtteil gut läuft und wo es Verbesserungsbedarf gibt. FÜR Esslingen setzt sich für deine Anliegen ein – ob Verkehr, Infrastruktur, Grünflächen, Sauberkeit oder das Miteinander im Viertel.

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