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Alles ächzt unter der Hitze

In Deutschland nie dagewesene Rekordtemperaturen von 41,8 Grad im Juni! Asphalt, Beton, Steine und das Blech der Karosserien heizen die Stadt erbarmungslos auf. Nicht nur uns Menschen setzt die Hitze zu und fordert derzeit viele Opfer. In den Flüssen verenden die Fische, Bäume sterben, es droht Trinkwasserknappheit. Das Pariser Klimaziel ist in Europa längst Makulatur und ein durchschnittlicher Anstieg der Temperatur um über 2 Grad bereits traurige Wirklichkeit. Extremwetterereignisse werden zur Normalität.  

Wir befinden uns mitten in einer regelrechten Umweltkatastrophe! Wer jetzt noch – wie die AfD – diese menschengemachte Entwicklung leugnet führt die Menschen ganz bewusst in die Irre und gefährdet die Zukunft kommender Generationen. Dabei geht es doch um nichts weniger als die Rettung der Bewohnbarkeit unseres Planeten.

Klar, die Esslinger Stadtverwaltung ist nicht schuld an dieser Entwicklung. Die Verantwortlichen sitzen in den Konzernzentralen von Esso, Shell und BP aber auch bei den Automobil- und Energiekonzernen, die das Verbrenneraus verhindern, den Einsatz erneuerbarer Energien verzögern und massenweise Gaskraftwerke bauen.

Der Esslinger Hitzeaktionsplan enthält einige sinnvolle Maßnahmen, aber angesichts der aktuellen Hitzewelle erweist er sich letztlich nur als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Notwendig wären z.B. mit PV-Anlagen betriebene Klimaanlagen in Kitas, Schulen und Pflegeheimen und natürlich die Erhaltung und der Ausbau sämtlicher Frischluftentstehungsgebiete (z.B. VfL-Post). All diese dringend erforderlichen Sofortmaßnahmen müssen geminsam erzwungen werden auf Kosten der Konzerne und der Superreichen (z.B. Umweltsteuer, Luxussteuer).

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