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Es brodelt!

Nicht nur wegen der Hitze, die allen zusetzt, wo es keine Kühlung gibt – wie in manchen Kitas, Schulen, Altenheimen etc. Es brodelt vor allem in den Betrieben! Kaum ein Tag vergeht ohne neue Hiobsbotschaften. Gut vorbereitet durch entsprechende Ansagen in den Medien hagelt ständig neue Angriffe: sie fordern Lohnverzicht, Verlängerung der Lebens- und der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich und kündigen Massenentlassungen an:

– Mercedes: Aufstockung der Arbeitszeit von 35 h/Woche auf 40 h ohne Lohnausgleich
– FESTO: 1300 Entlassungen
– Porsche: 4000 Entlassungen
– VW: 100 000 Entlassungen incl. Werkschließung von Audi in Neckarsulm
– Bosch: 20 000 Entlassungen mit Werkschließung in L.E.
– und die Stadt: 172 Vollzeitstellen was den Arbeitsplatzverlust für 250 Menschen bedeutet; 4 Stellen in der Bücherei. All das nehmen die Menschen nicht mehr kampflos hin: Bei Mercedes in Sindelfingen gingen 20 000 auf die Straße, in Untertürkheim weitere 8000. Weitere Aktionen sind geplant.
Gleichzeitig demonstrierten 50 000 gegen den AfD-Parteitag in Erfurt.

FÜR erklärt sich solidarisch mit allen, die für Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen streiken und mit allen die gegen die Faschisten auf die Straße gehen. Wir begrüßen ausdrücklich den Protest der Bürgermeister und ihre Aktion „Kommunen am Limit“. Die Angriffe seitens Großkonzerne und der Regierung auf die arbeitenden Menschen und die Kommunen entspricht einem Generalangriff und erfordert die vereinte und entschlossene Gegenwehr! Für den Zusammenschluss und die gegenseitige Unterstützung dieser Protestbewegungen von den Kita-Eltern, über die Angestellten der Stadt, bis hin zu den streikenden und kämpfenden Arbeitern und Angestellten.

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