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Gleichberechtigte Medienpräsenz!

Der künftige Standort der Bücherei Esslingen soll am 8. März von den Esslinger Wählern entschieden werden. Für das Für und Wider stehen 2 Initiativen: Neustart – die sich für den Standort des ehemaligen Modehauses Kögel stark machen und Esslingen- entscheidet- selbst.de. Die sich die Bücherei weiterhin am bisherigen Standort zuzüglich der Heugasse 11 wünschen. Nur wenn hier Ausgewogenheit besteht bezüglich des öffentlichen Auftretens und der möglichen Medienpräsenz können auch gleichberechtigt Argumente aufgeführt werden, um die Wähler zu überzeugen. Sollte das verweigert werden, könnte man glauben, die eine Seite würde behindert. Die schon bestehende Initiative der Bücherei Unterstützerkreises ist mit der neuen Initiative Esslingen- entscheidet-selbst nicht identisch. Folglich bleibt zu hoffen, dass die Initiative Esslingen- entscheidet-selbst, bald auch Zugang zu allen Esslinger Medien erhält und die Argumente für ihr Anliegen und die jeweilige Sichtweise verbreiten darf. Denn leider war in der Zwiebel bislang davon nichts zu sehen. Es lebe die freie Meinungsäußerung und die Demokratie.

Kommunen am Limit

8.11. 12 Uhr Stuttgart: Gut 2000 Kolleginnen und Kollegen demonstrieren kämpferisch und quicklebendig gegen das systematische Ausbluten der Kommunen. Mitten drin in der von Verdi und dem Bündnis Kommunen am Limit veranstalteten Demo 6 Mitglieder von FÜR Esslingen. Auf dem Podium spricht auch eine Angehörige der Stadtverwaltung Esslingen gegen Personalabbau und Kürzungen in allen Bereichen. In dem Aufruf zur Demo heißt es:

„Wir fordern:
• Ausbau der sozialen Infrastruktur statt Sparhaushalte: mehr investieren in Kitas, Schulen, Pflege, Wohnen, Kunst, Kultur, ÖPNV, Vereine!
• Unsere Forderungen an Bund und Land: den Anteil für die Kommunen an den Gemeinschaftssteuern erhöhen statt einem Streichkonzert bei kommunalen Dienstleistungen und Angeboten!
• Vermögenssteuer für Milliardäre und Superreiche statt Schulden und Kürzungen auf unserem Rücken!
•  Mehr Personal und faire Löhne statt Überlastung und Gehältern, die nicht zum Leben reichen!

Geld ist genug da – es ist nur ungerecht verteilt

Während unsere Kommunen um jeden Euro ringen müssen, wächst der Reichtum weniger ins Unermessliche. Ein Milliardär verdient durchschnittlich zwei Millionen Euro pro Tag! Statt die öffentlichen Haushalte kaputtzusparen, müssen Reiche endlich in die Verantwortung genommen werden!“ Übrigens: Diese Woche protestierten tausende von Bosch Kollegen, auch aus dem Kreis Esslingen, in Waiblingen gegen die massenhafte Arbeitsplatzvernichtung im Boschkonzern. Dieser Kahlschlag gefährdet nicht nur die Existenz tausender Familien, die Ausbildung und Zukunft der Jugend, sondern auch die Kommunen durch massive Einbrüche der Gewerbesteuer und freier Fall in die Verschuldung! Auch ihnen gilt unsere volle Solidarität.

Die Umweltkatastrophe hat bereits begonnen….

….und beim 30.Weltklimagipfel in Brasilien wieder nur leeres Blabla. Die
weltweite Umweltbewegung ruft seit 2005  dazu auf, am Wochenende zwischen den beiden Konferenzwochen weltweit zu protestieren. In Esslingen hat dies bereits Tradition. Ehrensache für uns als kommunalpolitisches Bündnis FÜR Esslingen uns aktiv zu beteiligen.

Unser Stadtrat Michael Zöllnerberichtete über einige Auswirkungen der zunehmenden Erderwärmung auf Esslingen: Mit über 50% Flächenversiegelung müssen wir uns auf
Extremhitzewellen einstellen. Jetzt schon berichten Esslinger Kitas über
Hitzebelastungen für unsere Kleinsten. Hatte der Neckar früher eine
Kühlfunktion, erweist er sich nun als Erwärmungsquelle. Es braucht mehr
begrünte Flächen, statt immer weiter alles zu zu bauen.
Aussichtsplattformen in den Weinbergen sind der falsche Weg!
Mehrere Passanten nutzen die Möglichkeit des „offenen Mikrophon“ um
Bedenken auszusprechen: „Die zunehmenden Kriege verschlimmern die
Umweltzerstörung! Es ist schlimm, wie es nun im Gaza-Streifen aussieht.
Friedesbewegung und Umweltbewegung müssen sich gegenseitig stärken.“
„Die zunehmende faschistische Tendenz nicht nur mit der AfD in
Deutschland, verharmost den Klimawandel als „Grüne Verschwörung“. Das
spaltet die Menschheit und verwirrt viele, die meinen, „man kann eh nix
machen“. 

Die bundesweite Umweltgewerkschaft ist mit einer Delegation in Brasilien vor Ort, und konnten so Grüße direkt vom Konferenzort übermitteln. (umweltgewerkschaft.org) Umweltlieder mit Gitarre, sowie Kaffee und Kuchen sorgten für kulturelle Auflockerung. Die vielen Diskussionen ermutigen uns als überparteiliches, kommunalpolitisches Bündniss die Umweltfragen weiter
als besonderen Schwerpunkt zu beachten.