
Kleine, eingruppige Kitas sind nicht effizient! Möglich – aber sie sind gut! Zumindest die 5 von
Schließung bedrohten Esslinger Kitas. Die Eltern sind verunsichert und besorgt und fordern Transparenz und Aufklärung. Effizienz vor Kindes- und Elternwohl. Wenn dies als Hauptargument stehenbleibt, dann ist der Unmut und die Sorge der Eltern mehr als berechtigt! Die Eltern haben der Stadt einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt.
- bleiben kurze Wege erhalten
- keine langen Fahrwege
- Keine Trennung von Geschwisterkindern
- Kita-Platz im Sozialraum, sprich Stadtteil
- bleibt die Randzeitenbetreuung erhalten
- wo sind die freien Plätze? Usw.
Außerdem mussten die Eltern auf Verlangen der Stadt ihr Protestplakat wieder abhängen, mit dem sie auf ihre Not aufmerksam machen wollten. Gehört und verstanden fühlen sie sich dadurch nicht. Viele finden auch Maßnahmen, wie die teure Umgestaltung des Marktplatzes überzogen und sehen sich und ihre Kinder eindeutig benachteiligt.
Apropos benachteiligt: Esslingen ist Tabellenführer beim Stundensatz der Kita-Plätze:
U 3 kostet in ES: 4,62 €/h in Stgt: 1,85 €/h Ü 3 in ES 2,90 €/h, in St 1,37 €/h
( EZ vom 3.6.2026) Kinder sind in Esslingen folglich ein höheres Armutsrisiko als in Stuttgart! Angesichts der finanziellen Schieflage in den Kommunen scheint das „Sparprogramm“ ja nachvollziehbar. Wenn man aber in der gleichen Zeitung lesen kann, dass das Vermögen der Superreichen auf 6,1 Billionen € wuchs, dann stellt sich einem doch die Frage, warum diese Vermögen nicht besteuert und an die Kommunen verteilt werden um damit die Versorgung der Bevölkerung zu sichern und den Standard zu halten. (Bilder und Infos unter für-Esslingen.de und auf Instagram)




