
FÜR-Gemeinderat Michael Zöllner zum geplanten Streichkonzert
Das könnte der neue Slogan zum Stadtjubiläum werden. Früher sprach Herr Klopfervon der liebenswerten und familienfreundlichen Stadt. Nun fehlt das Geld, auch für seine Visionen. Ein Kulturquartier sei in den 30er Jahren denkbar, also dann, wenn er nicht mehr am Start ist. Sein Traum der 100 000 Einwohner ist auch vorbei.1000 Einwohner haben wir 2025 schon verloren und damit gingen auch 1 Mio. für die Stadtkasse flöten.
Zur Förderung der Familienfreundlichkeit schlägt er vor, Kitas auf den Prüfstand zu stellen, kleinere zu schließen, die Betreuung zu verschlechtern – kurz und knapp, zu höheren Gebühren ist es nicht mehr weit. Bei der Gemeinderatssitzung am 28.1.26 haben die meisten Akteure im Gemeinderat schon Bereitschaft signalisiert zur Schröpfung der Einwohnerschaft. Unter anderem soll überlegt werden, wie Esslingen unternehmerfreundlicher werden soll. Manche Verwirrte dachten tatsächlich, man könnte ja mal die Gewerbesteuer anheben, so geschehen in Stuttgart. Schließlich wurden die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen bereits drastisch erhöht! Allein dadurch sinkt die Gewerbesteuer.
Folgt man aber Herrn Merz und dem CDU Wirtschaftsrat, wird es kompliziert: Zur Wahrung des Wohlstands muss mehr gearbeitet werden, das Renteneintrittsalter muss hoch, die Unternehmenssteuern werden bei 25% gedeckelt, zahnärztliche Versorgung gibt es dann nicht mehr als Kassenleistung und soll privat abgesichert werden und viele Delikatessen mehr. So wird sich das Heer der Zahnlosen zur Wohlstandsmehrung aufmachen, die Kleinkinder zu Hause eingeschlossen, mangels Betreuungsangeboten. FÜR möchte da so nicht wirklich mitmachen.
Kommt zum närrischen FÜR-Stammtisch am Freitag, den 13.2.26 um 18 Uhr in der Gaststätte Waldheim/Zollberg.