Chemie-Unfall bei Daimler

Schluss mit der Dicken Luft in Mettingen!

Bei dem Chemie-Unfall bei Daimler in Mettingen am 3.12.13 wurden 27 Arbeiter verletzt, mehrere mussten vorübergehend ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Polizeiangaben kam es bei den betroffenen Arbeitern in der Achsenfabrik zu Atemwegsreizungen. Das Gebäude wurde geräumt und nachdem „kräftig durchgelüftet“ worden war, wurde die Produktion wieder aufgenommen. Chemie-Unfall bei Daimler weiterlesen

8.März 2014

8.MärzKundgebung zum internationalen Frauentag mit Infoständen, Kultur, offenem Mikrofon und  „Frauenstreich“ am 8. März ab 13 Uhr in der Bahnhofstraße in Esslingen

hier die Rede von Dilek Toy vom Personenwahlbündnis FÜR Esslingen

Guten Tag,  Mein Name ist Dilek Toy

Bei der Einladung zur heutigen Veranstaltung fiel mir auf, dass für einige Frauen im Bekanntenkreis „Frauen“ kein Thema war. Sie fühlten sich aufgrund ihres Geschlechts nicht unterdrückt oder besonders ausgebeutet. Ich fragte mich warum das subjektive Empfinden sich von der objektiven  Realität unterscheidet. Ich denke das liegt daran dass die besondere Ausbeutung und Unterdrückung in der Gesellschaft als „normal“ erachtet wird und zugleich subtil ist. Tagtäglich bekommen wir direkt und indirekt mitgeteilt, welche Aufgaben die Familie und insb. Frauen natürlicherweise haben. So haben wir uns dran gewöhnt, dass Kindererziehung hauptsächlich von Frauen zu verantworten ist, „schließlich haben sie ja die Kinder zur Welt gebracht“. Die Betreuung und Pflege von Angehörigen ist ebenfalls hauptsächlich Frauensache, „sie sind ja geübt und können von Natur aus diese Dienstleistungen erbringen“. Darauf bauen unter anderem das Schulsystem, das Kranken- und Pflegesystem und das Sozialsystem bei Bedürftigkeit sprich die Sozialhilfe und Unterhalt usw. auf. 75% von Pflegebedürftigen werden zu Hause durch weibliche Angehörige gepflegt. Die heilige Familie kann die gesellschaftlichen Aufgaben immer weniger leisten. Die Frauen zerbrechen teilweise an den Aufgaben. 8.März 2014 weiterlesen

Wohin wir gehen

Geschichte einer Fahnenflucht

Autor: Christoph Scheytt

Die ersten, wunderbaren Monate nachm Krieg, der Enge und der Angst…I glaub , des war dr schönste Sommer meines Lebens. Der Krieg rum, alles völlig neu, ungeordnet, wie a neue Geburt. Koin Staat, koi Post, koi Schul… Deutschland im letzten Kriegsjahr. Christoph Scheytt und Walter Rieg sind 15 Jahre alt, als sie gemeinsam mit anderen Hitlerjungen als Panzerjagdkommando für den längst verlorenen Krieg der Nationalsozialisten geopfert werden sollen. Gemeinsam entschließen sie sich zur Flucht. Getrieben von der Sorge um die Familien daheim, dem festen Willen zu Überleben, in der Tasche eine Ausgabe des Novalis, nimmt eine abenteuerliche Odyssee durch das untergehende Dritte Reich seinen Anfang…

  • Taschenbuch: 100 Seiten
  • Verlag: Klemm u. Oelschläger; Auflage: 1 (20. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3-86281-059-8

Fahnenflucht_vorn

Dicke Luft in Mettingen

FÜR Esslingen startet Unterschriftensammlung  

Über 80 Besucher waren bei der Veranstaltung zum Thema „Dicke Luft in Mettingen – Nur harmloser Gestank?“

dicke Luft

Das spannende und wissenschaftlich fundierte Referat hielt Prof. Dr. med. Frentzel-Beyme (Bildmitte)

Nach einer Informationsveranstaltung von FÜR Esslingen mit dem bekannten Arbeits- und Umweltmediziner Prof. Dr. med. Rainer Frentzel – Beyme, Universität Bremen mit 80 interessierten Esslinger Bürgerinnen und Bürgern, die größtenteils auch selbst betroffen sind und weiteren sachbezogenen Veranstaltungen fordern die beteiligten nun umgehendes handeln der Stadt Esslingen sowie der Daimler AG. Deshalb startete FÜR Esslingen gemeinsam mit betroffenen Bürgern eine Unterschriftensammlung.

Nur wenn die Betroffenen selbst aktiv werden können sie ihre Interessen durchsetzen.

Im Text der Unterschriftensammlung heißt es:

„Wir fühlen uns durch Geruchs-, Ruß- und Staubbelästigungen  aus der Gießerei von Daimler/Mettingen belästigt und gesundheitlich gefährdet. Wir fordern eine unabhängige, kontinuierliche Schadstoffmessung in den angrenzenden Wohngebieten. Die Fa. Daimler wird aufgefordert sofort geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftreinhaltung zu ergreifen. Abgasfreie Gußherstellung ist technologisch machbar und sollte unverzüglich verwirklicht werden.“